IVO

Am 28.03.2014 erscheint dein neues Album «IVO». Was kannst du uns zu diesem Album erzählen?
Nach drei Jahren Arbeit kommt mir da so einiges in den Sinn. Aber entschuldige bitte, es ist schlicht unmöglich, drei Jahre Arbeit in zwei drei Sätze zu packen. Solltest Du mich jetzt zwingen, würde ich sagen, dass es um die Liebe geht – aber nicht in erster Linie um die vielfach besungene romantische Liebe.

Inwiefern unterscheidet sich dieses Album von den anderen?
Ich habe es selber produziert, geschrieben und aufgenommen. Ich habe mich aber dementsprechend auch mehr foltern müssen. Und natürlich behaupte ich auch, dass die Songs auf diesem Album sind reifer und tiefer. Natürlich finde ich es das Beste, das ich je gemacht habe. Das muss ich sagen, weil das sagen alle anderen nämlich auch. Aber Scherz beiseite – ich habe wirklich viel Freude daran und ich finde, mir ist sehr vieles wirklich auch gut gelungen.

Verrätst du uns, welcher Song dein persönlicher Favorit ist?
Ich glaube niemand, der ein Album schreibt und aufnimmt, hat am Ende einen Favoriten. Es sind alle Songs wie eigene Kinder – da hebt man auch keines über die anderen, weil eben keines gleich und auch nicht besser oder schlechter ist. Aber wenn du mich jetzt schon wieder zu einer Aussage zwingen würdest, würde ich sagen «Peace & Freedom». Nicht, weil es DER Favorit ist, aber weil es vielleicht der wichtigste Song ist. Und dann noch «A Place To Call Home», «Lullaby», «Love Remains», «Love Love Love» auch noch und natürlich «What Are We Waiting For»!

Wolltest du schon immer Musik machen oder bist du auf Umwegen dazu gekommen?
Schon immer.

Wenn du dich in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Sorry, das musst du andere fragen. Ich bin viel zu befangen. 

Hast du in der Musikszene Vorbilder?
Nicht mehr.

Welche Musik hast du früher gehört?
Unzählig viel schöne und viel verschiedene Musik.

Wie gehst du mit Lampenfieber um?
Ich versuch es zu akzeptieren und in positive Energie umzuwandeln. Das gelingt aber zugegeben nicht immer.

Welche Bedeutung hat für dich die Musik?
Nun ja, es ist meine Passion, mein  Beruf, meine Berufung, meine Leidenschaft, mein Hobby. Man müsste  also sagen, eine ziemlich grosse Bedeutung.

Welche Ratschläge – do’s und dont’s – würdest du angehenden Sängern / Sängerinnen mit auf  den Weg geben?
Auf die innere Stimme hören und herausrausfinden, wer man ist und was man will, was in den allermeisten Fällen ziemlich viel Zeit in Anspruch nimmt und sich schlecht mit «Musicstars» und «Voices of wherever» verträgt. Verlockend ist das in diesen Tagen selbstverständlich nicht. Selbstkritisch sein und nichts darauf geben, wenn einem Freunde und die Seinen auf die Schulter klopfen. Und letztlich nicht allzu viel auf das geben, was andere sagen.  Also auch nicht auf meine Antwort hier.

Was möchtest du deinen Fans  noch mitteilen?
Dass sie sich das Album anhören sollen, dass sich die Songs vielleicht erst nach dem zweiten mal hören offenbaren werden – dafür evtl. umso mehr – wie das schon früher der Fall war. Und dass ich hoffe, dass es ihnen gefällt und falls ja, dass ich mich freuen würde, wenn sie das Album irgendwann ihr Eigen nennen und mal bei einem Konzert vorbeischauen würden.

 

Steckbrief

IVO 
www.ivo.cd

Hobby: Musik – so langweilig es klingt und Wein.

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