Pablopolar

Am 3. Mai 2013 ist euer neues Album «Sleepwalker» erschienen. Wie lange habt ihr an dieser Platte gearbeitet?
Erste Demos haben wir im Januar 2012 in einem Bandraum in Albligen (BE) gemacht, im Studio waren wir einen Monat im Herbst 2012, insgesamt etwa ein Jahr.

Was unterscheidet das neue Album von seinem Vorgänger «Any Minute Now»?
Es ist kerniger, organischer, akustischer, mehr geerdet, es ist noch mehr Pablopolar, einen Schritt weiter. Die Songs sind gesetzter. Wir haben uns mehr Zeit genommen und die Songs immer wieder umarrangiert.

Was unterscheidet euch als Band von anderen Musikern?
AWir sind zu viert, andere sind zu dritt oder zu fünft.

Habt ihr einen besonderen Lieblingssong, den ihr jetzt veröffentlicht habt?
«Home», sehr dynamisch, von ganz leise zu sehr laut, es geht darum, die persönliche emotionale Heimat zu finden. Ausserdem ist «Home» der Opener an unseren Konzerten, der Moment, wo die Anspannung am grössten ist und ein nervöses, berauschendes Flimmern in der Luft liegt.

Schreibt ihr eure Texte selber, wenn ja, wie lässt ihr euch inspirieren?
UJa, ich (Manuel) schreibe alle Texte. Ich sauge wie ein Schwamm alles auf, was ich täglich höre, sehe, lese und lasse mich vom ganz gewöhnlichen Alltag inspirieren, jeden Tag von neuem.

Wie habt ihr euch verändert, seit ihr zusammen auf Tour geht?
Es wird alles immer professioneller, wir spielen mittlerweile viel mehr als Einheit und hören besser aufeinander. Was immer gleich bleibt, ist das Lampenfieber vor den Shows. Auch wenn wir bereits an die 100 Konzerte gespielt haben, auch wenn wir vor nur fünf Personen auftreten.

Worauf können wir uns in Zukunft noch freuen?
Das Zürich Openair in diesem Sommer, das Sleepwalker Movie Project im Sommer/Herbst, in dessen Rahmen Videokünstler aus dem In- und Ausland Clips zu unseren Songs gestalten (siehe www.pablopolar.ch) Eine Pablopolar Welttournee mit vorzugsweise dem ersten Popkonzert auf dem Mond (als Hommage an unseren Gründervater, dem Astronauten Pablo Esteban Polar, der so gerne dort oben gestanden hätte).

Bei euch gab es bestimmt, wie bei allen Bands, mal Zoff und Auseinandersetzungen. Wie rauft ihr euch wieder zusammen?
Wir schweigen und machen gemeinsam Musik oder wir diskutieren es aus und bringen unsere im Psychologiestudium gewonnenen Erkenntnisse in Gruppenprozessen und zwischenmenschlicher Kommunikation ein.

Was ist euer persönliches Rezept, gegen das Lampenfieber, bevor ihr auf die Bühne geht?
Zusammen alte Schweizer Volkslieder singen, ein Angst-Bisi machen und eine Partie Tischtennis spielen.

Was möchtest du deinen Fans noch mitteilen?
I LOVE YOU und helft doch mit beim SLEEPWALKER-MOVIE-PROJECT.

 

Steckbrief

Homepage: www.pablopolar.com

Wohnort: Bern
Geburtsdatum: 20. Mai 1984
Sternzeichen: Stier

Hobbys: Fussball, BSC YB, Tischtennis, Konzerte besuchen
Lebensmotto: Ein bisschen Frieden, ein bisschen Liebe

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